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Haben Sie eine Panikstörung?
Nach einer internationalen Einteilung besteht eine Panikstörung dann, wenn irgendwann im Verlauf der Störung eine oder mehrere Panikattacken aufgetreten sind. Dies sind abgrenzbare Perioden intensiver Angst oder intensiven Unbehagens. Diese Panikattacken waren unvorhersehbar und standen nicht in unmittelbarem Zusammenhang mit einer nahezu immer angstauslösenden Situation. Außerdem sind sie nicht durch Situationen ausgelöst worden, in denen die Person im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit anderer stand.
Darüber hinaus traten diese Panikattacken innerhalb eines Zeitraumes eines Monats auf. Nach einer oder mehreren Attacken bestand eine andauernde Angst vor der möglichen nächsten Attacke.
Auch gehören mindestens vier der nachfolgend geschilderten Symptome, gleichzeitig erlebt, zu einer definitionsgemäßen Panikattacke:
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Ein Gefühl der Atemnot oder ein Gefühl von Kurzatmigkeit |
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Benommenheit, Schwindel, Unsicherheitsgefühle und die Angst in Ohnmacht zu fallen |
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Herzstolpern, beschleunigter Herzschlag |
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Schwitzen |
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Zittern oder Beben |
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Erstickungsgefühle |
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Brustschmerzen, Beklemmung |
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Magenschmerzen, Übelkeit |
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Gefühl der Unwirklichkeit, Depersonalisation und Derealisation |
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Angst, verrückt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren |
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Taubheits- oder Kribbelgefühle |
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Die Angst zu sterben. |
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Hitze- oder Kälteschauer |
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Soweit die generalisierten Symptome, wie Ärzte sie zu einem Symptomkatalog zusammengefasst haben. In der Praxis und im Erleben des einzelnen Betroffenen sieht das Erleben der Panikattacke meist etwas anders aus. Hier sind in fast allen Schilderungen der Betroffenen stets Gefühle des Kontrollverlustes und von Unwirklichkeit sowie Schwindel im Vordergrund.
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